Dec 16, 2024
Das Absaugen ist eine wirksame Maßnahme, um Sekrete aus den Atemwegen zu entfernen und die Durchgängigkeit der Atemwege aufrechtzuerhalten. Für Patienten, die abgesaugt werden müssen, kann bereits eine einzige Ansammlung von Auswurf lebensbedrohlich sein. Daher müssen medizinische Fachkräfte die Absaugtechnik beherrschen. Im Allgemeinen sind die Hauptabsaugwege für die Atemwege die Stiftabsaugung und die geschlossene Absaugung. Welche Methode ist also besser? Lasst uns erkunden.

Bei der offenen Absaugung wird der künstliche Atemweg des Patienten (z. B. ein Endotrachealtubus oder eine Tracheotomie) während des Absaugvorgangs vom Beatmungsgerät getrennt. Anschließend wird ein Absaugkatheter in die Atemwege eingeführt, um Sekrete abzusaugen. In der Regel verwenden medizinisches Fachpersonal einen Einweg-Absaugkatheter und entsorgen ihn nach jedem Eingriff.
Die geschlossene Absaugung hingegen erfolgt über ein geschlossenes Absaugsystem, das an das Beatmungsgerät angeschlossen ist. Diese Methode ermöglicht das Absaugen, ohne das Beatmungsgerät abzuschalten. Dieser Katheter arbeitet in einem geschlossenen System und gewährleistet eine kontinuierliche mechanische Beatmung des Patienten.
Das geschlossene Absaugen ermöglicht eine ununterbrochene mechanische Beatmung und verhindert so den Verlust des positiven endexspiratorischen Drucks (PEEP), der beim offenen Absaugen auftritt. Dieses Design trägt dazu bei, den Alveolarkollaps zu minimieren, das Lungenvolumen aufrechtzuerhalten und das Auftreten von Hypoxämie und Atelektase während des Eingriffs zu reduzieren. Das geschlossene Absaugen ist besonders vorteilhaft für Patienten mit hohem Sauerstoffbedarf oder PEEP ≥ 10 cmH2O.
Die geschlossene Umgebung des Absaugsystems minimiert den direkten Kontakt zwischen Gesundheitspersonal und Patientensekreten. Bei Patienten mit Atemwegsinfektionen (z. B. Tuberkulose) oder multiresistenten Organismen verringert die geschlossene Absaugung das Risiko einer Kreuzinfektion erheblich und gewährleistet so die Sicherheit sowohl der Patienten als auch des medizinischen Personals.
Offenes Absaugen, bei dem das Beatmungsgerät ausgeschaltet wird, führt bei Patienten häufig zu erhöhter Herzfrequenz, erhöhtem Blutdruck oder saugbedingten Arrhythmien. Durch eine geschlossene Absaugung wird die Wahrscheinlichkeit dieser Nebenwirkungen durch die Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Belüftung und Sauerstoffversorgung erheblich verringert.
Durch das geschlossene Absaugen entfällt die Notwendigkeit, den Absaugkatheter bei jedem Gebrauch auszutauschen, und der Vorgang ist relativ einfach und schnell. Dadurch eignet es sich besonders für Patienten, die häufig abgesaugt werden müssen (z. B. mehr als sechsmal am Tag). Darüber hinaus müssen die Einstellungen des Beatmungsgeräts während des Eingriffs nicht angepasst werden, was zu effizienteren Abläufen führt.
Obwohl die Anschaffungskosten eines geschlossenen Absaugsystems höher sind, können durch sein wiederverwendbares Design die Gesamtmaterialkosten im Laufe der Zeit gesenkt werden. Für Patienten, die häufig absaugen müssen, erweist sich die geschlossene Absaugung als wirtschaftlicher.
Patienten können während des Absaugens aufgrund einer Atemwegsreizung husten, wodurch möglicherweise Krankheitserreger in die Luft gelangen. Das abgedichtete Design der geschlossenen Absaugung minimiert effektiv die Aerosolverteilung, reduziert das Risiko einer beruflichen Exposition und gewährleistet die Sicherheit des medizinischen Personals.
Absaugkatheter mit Daumenkontrollventil
Beim offenen Absaugen kommen überwiegend Einwegartikel zum Einsatz Absaugkatheter Dies macht es im Hinblick auf die Anschaffungskosten zu einer einfacheren und kostengünstigeren Option. Für Patienten, die kurzfristig maschinell beatmet werden müssen, kann die offene Absaugung kostengünstiger sein.
Die offene Absaugung ist flexibler, wenn es darum geht, große Sekretmengen abzusaugen, insbesondere wenn das Sekret dick ist und den Absaugkatheter verstopfen kann. Diese Methode ermöglicht eine gründliche Reinigung der Atemwege.
Geschlossene Absaugkatheter sind relativ starr und eine unsachgemäße Handhabung kann zu Luftröhrenblutungen führen. Beim Absaugen ist daher Vorsicht geboten, um eine Schädigung der Luftröhrenschleimhaut zu vermeiden.
Obwohl wiederverwendbar, sollten geschlossene Absaugkatheter bei Kontamination oder nach sieben Tagen Gebrauch ausgetauscht werden, um Bakterienwachstum zu verhindern.
Entfernen Sie nach dem Absaugen Sekrete aus dem Mund des Patienten, dem Tracheostomietubus oder der Manschette über dem Endotrachealtubus, um das Risiko einer beatmungsassoziierten Pneumonie (VAP) zu minimieren.
Spülen Sie den Absaugkatheter sofort nach der Verwendung, um ein Verstopfen durch Schleimbildung zu verhindern.
Bei der offenen Absaugmethode wird das Beatmungsgerät abgeschaltet, was das Infektionsrisiko erhöht. Bitte halten Sie sich während des Eingriffs an strenge aseptische Grundsätze.
Das Absaugen sollte schnell durchgeführt werden, um das Risiko einer Sauerstoffentsättigung aufgrund einer Unterbrechung des Beatmungsgeräts zu verringern.
Beide Saugarten haben ihre Vor- und Nachteile. Die geschlossene Absaugung ist ideal für Patienten, die einen hohen Sauerstoffgehalt benötigen, häufig absaugen oder an Infektionskrankheiten leiden. Und die offene Absaugung ist einfacher und kostengünstiger und eignet sich für Patienten mit kurzfristiger mechanischer Beatmung oder besonderen Bedürfnissen.
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