Nov 25, 2024
Für die meisten Menschen ist das Wasserlassen ein natürlicher Vorgang ohne Hindernisse. Für diejenigen, die Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, kann es jedoch schwierig sein, dies selbstständig zu tun. In solchen Fällen kann ein Katheter erforderlich sein, um das Wasserlassen zu unterstützen und dem Patienten zu helfen, eine normale Lebensqualität aufrechtzuerhalten.
A Coudé-Katheter ist ein medizinisches Gerät zur Harnkatheterisierung. Im Vergleich zu Kathetern mit gerader Spitze verfügt er über eine leicht abgewinkelte Spitze und eignet sich daher ideal zum Umgehen von Hindernissen in der Harnröhre, wie z. B. einer vergrößerten Prostata oder Strikturen. Der im frühen 20. Jahrhundert hergestellte Coudé-Katheter wurde entwickelt, um den Patientenkomfort zu verbessern und Traumata beim Einführen zu reduzieren. Im Laufe der Zeit und dank der Weiterentwicklung von Material und Technologie ist es zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel in der modernen Urologie geworden, insbesondere für die Behandlung von Harnverhalt und anderen damit verbundenen Erkrankungen.
Ein steriler Coudé-Katheter, Gleitgel, Handschuhe und ein Drainagebeutel. Stellen Sie sicher, dass alle Geräte sterilisiert und an einem sauberen Ort ausgelegt sind.
Der Patient liegt flach auf dem Rücken und die Beine sind leicht gespreizt.
Reinigen Sie den Genitalbereich gründlich mit einer antiseptischen Lösung. Ziehen Sie die Vorhaut (falls zutreffend) zurück, um die Harnröhrenöffnung freizulegen.
Tragen Sie eine großzügige Menge steriles Gleitmittel auf die Spitze des Katheters auf.
Halten Sie den Penis im 90-Grad-Winkel zum Körper. Halten Sie die gebogene Spitze des Coudé-Katheters nach oben gerichtet (in Richtung 12-Uhr-Position). Führen Sie den Katheter langsam und vorsichtig ein und schieben Sie ihn vor, bis Urin zu fließen beginnt.
Sobald der Urin fließt, blasen Sie den Rückhalteballon mit sterilem Wasser auf, um den Katheter an seinem Platz zu sichern.
Verbinden Sie den Katheter mit dem Drainagebeutel und stellen Sie sicher, dass der Schlauch nicht geknickt ist.
Befestigen Sie den Katheter mit Klebeband am Oberschenkel oder Bauch, um Bewegungen zu verhindern. Achten Sie auf Anzeichen von Beschwerden oder Komplikationen.
Die Ausrüstungsvorbereitung ist die gleiche wie beim Mann.
Die Patientin liegt mit gebeugten Knien und gespreizten Beinen auf dem Rücken (dorsale Steinschnittlage).
Reinigen Sie den Harnröhrenbereich und die Umgebung gründlich mit einer antiseptischen Lösung.
Tragen Sie eine großzügige Menge steriles Gleitmittel auf die Spitze des Katheters auf.
Identifizieren Sie die Harnröhrenöffnung (direkt über der Vaginalöffnung). Halten Sie die gebogene Spitze des Coudé-Katheters nach oben gerichtet (in Richtung 12-Uhr-Position). Anschließend führen Sie den Katheter langsam und vorsichtig ein, bis Urin zu fließen beginnt.
Sobald der Urin fließt, blasen Sie den Rückhalteballon mit sterilem Wasser auf, um den Katheter zu sichern.
Verbinden Sie den Katheter mit dem Drainagebeutel und stellen Sie sicher, dass der Schlauch nicht geknickt ist.
Befestigen Sie den Katheter am Oberschenkel, um Bewegungen zu verhindern. Und achten Sie auf etwaige Beschwerden oder Komplikationen.
Wenn Sie es selbst verwenden, können Sie die oben genannten Tipps befolgen. Es ist jedoch wichtig, über eine entsprechende Schulung im Umgang damit zu verfügen.
Bei der Katheterisierung wird ein Katheter durch die Harnröhre in die Blase eingeführt. Für einige Patienten ist der Prozess schmerzhaft. Beispielsweise haben Frauen in der Regel eine kürzere Harnröhre, die relativ gerade und breit ist, sodass die durch die Katheterisierung verursachten Beschwerden etwas besser sind.
Bei Männern ist die Harnröhre 18–20 cm lang und relativ schmal, so dass es zwangsläufig zu größeren Schwierigkeiten und Beschwerden beim Einführen eines Katheters kommt. Bei Männern mittleren und höheren Alters führt die Prostatahyperplasie zu einer Kompression der Harnröhre, was die Katheterisierung zusätzlich erschwert. Verwenden Sie daher ausreichend Gleitmittel, um Reibung und Beschwerden zu reduzieren. Führen Sie den Katheter langsam und vorsichtig ein und vermeiden Sie kräftige Bewegungen.
Unsachgemäße Steriltechnik oder falscher Kathetergebrauch können das Risiko von Harnwegsinfektionen erhöhen. Es ist von entscheidender Bedeutung, strenge Sterilverfahren einzuhalten und die Sauberkeit des Katheters und der zugehörigen Werkzeuge sicherzustellen.
Erklären Sie vor dem Eingriff die Schritte und Empfindungen im Detail, um die Angst des Patienten zu lindern. Ermutigen Sie sie, tief durchzuatmen und sich zu entspannen, was die Beschwerden lindern kann. Technische Herausforderungen bei der Eigenanwendung Stellen Sie den Patienten detaillierte Anweisungen zur Verfügung und stellen Sie sicher, dass sie eine professionelle Schulung erhalten, bevor Sie versuchen, einen Coudé-Katheter selbst zu verwenden.
Wenn Sie geschult wurden und planen, es selbst auszuprobieren, kann dieser umfassende Leitfaden eine wertvolle Ressource sein. Es ist normal, dass Sie beim ersten Versuch auf Schwierigkeiten stoßen. Bitten Sie daher Ihren Arzt um Hilfe. Ihre Anleitung kann die zukünftige Eigennutzung wesentlich reibungsloser gestalten. Zusätzlich, Bever Medical Coudé-Katheterprodukte sind darauf ausgelegt, mehr Komfort und Effizienz zu bieten und den Prozess für den Benutzer einfacher zu handhaben.