Dec 30, 2024
Wenn intermittierende Katheter zu lange im Körper verbleiben, kann dies zu Infektionen, Harnwegsschäden usw. führen. Außerdem kann eine kurze Zeit die Behandlungsziele behindern und die Genesung verlangsamen. Daher ist es für die Patientensicherheit von entscheidender Bedeutung, festzustellen, ob die Verweildauer des Katheters angepasst werden muss. Heute gibt Bever Medical Einblicke in die Auswirkungen der Verweildauer und darüber, wie diese effektiv verwaltet werden kann. 
Mehrere Faktoren können die Verweildauer des intermittierenden Katheters im Körper beeinflussen:
Benutzen intermittierende Katheter über einen längeren Zeitraum kann Harnwegsinfektionen (HWI) verursachen. Wenn diese Symptome wie Fieber, trüber Urin, übler Geruch und Schmerzen beim Wasserlassen usw. auftreten, muss beurteilt werden, ob der Katheter ersetzt oder die Verweildauer angepasst werden muss. Darüber hinaus können Anzeichen wie Schleimpfropfen im Urin, starke Beschwerden oder Blasenkrämpfe auch darauf hinweisen, dass der Katheter angepasst oder ausgetauscht werden muss.
Normalerweise sollte der Urin klar oder hellgelb sein. Eine plötzliche Abnahme des Urinvolumens, dunklerer Urin oder Blut können auf ein Problem wie einen verstopften Katheter oder eine Blasenreizung hinweisen, die eine sofortige Untersuchung und Intervention erfordern.
Wenn ein Patient anhaltende Schmerzen, ein Brennen in der Harnröhre oder Blasendruck verspürt, kann dies auf eine falsche Platzierung des Katheters oder eine übermäßige Verweildauer hinweisen. Eine sofortige Neubeurteilung wird empfohlen.
Wenn der Katheter sein Behandlungsziel erreicht hat, wie z. B. die Linderung einer akuten Harnverhaltung oder die Unterstützung der postoperativen Genesung, sollte er umgehend entfernt werden, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.
Diese Patienten werden in der Regel alle 24 Stunden untersucht, um festzustellen, ob der Katheter noch erforderlich ist. Sobald der Patient selbstständig urinieren kann, sollte der Katheter schnellstmöglich entfernt werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Bei bettlägerigen Patienten sollten die Funktionsfähigkeit des Katheters und der Gesundheitszustand des Patienten alle 7 Tage überprüft werden. Dazu gehören Urintests und Blasenscans. Gesundheitsdienstleister sollten den Pflegeplan regelmäßig an den Gesamtzustand des Patienten anpassen.
Bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen oder neurogenen Blasenerkrankungen kann die Verwendung eines Katheters über einen längeren Zeitraum erfolgen. Diese Patienten benötigen eine individuelle Betreuung, einschließlich täglicher Beurteilungen der Urinqualität und der Einführung einer sauberen intermittierenden Katheterisierung (CIC), um Infektionen und Komplikationen zu reduzieren.
Ältere Menschen sind aufgrund eines schwächeren Immunsystems immer anfälliger für Infektionen. Daher sollte das Pflegepersonal alle 3–5 Tage eine umfassende Überprüfung des Katheters durchführen und die Nutzungsdauer an den Zustand des Patienten anpassen.
Im Allgemeinen liegt das Fassungsvermögen der Blase zwischen 400 und 600 ml. Wenn das Urinvolumen während der Katheterisierung dauerhaft 500 ml überschreitet, sollten die Intervalle zwischen den Katheterisierungen verkürzt werden, um eine Überdehnung der Blase zu vermeiden. Bleibt die Lautstärke dagegen niedrig, können die Intervalle nach und nach verlängert werden. Darüber hinaus können Instrumente wie Blasendruckmessgeräte oder subjektive Empfindungen, wie etwa ein Völlegefühl, auch bei der Beurteilung helfen, wann eine Katheterisierung erforderlich ist.
Zeichnen Sie den Urinausstoß im Laufe der Zeit auf, um die nächtliche Speicherkapazität der Blase zu bestimmen. Wenn die nächtliche Urinausscheidung die Hälfte der Blasenkapazität übersteigt, kann eine zusätzliche Katheterisierung erforderlich sein, um eine Überdehnung der Blase zu vermeiden. Bei Patienten mit eingeschränkter nächtlicher Blasenfunktion, beispielsweise bei Patienten mit neurogener Blase, kann eine häufigere nächtliche Katheterisierung oder die Verwendung eines Dauerkatheters mit Auffangbeutel erforderlich sein.
Wenn der Patient Symptome einer Urethritis oder Zystitis aufweist, sollte eine längere Katheterisierung vermieden werden, um das Infektionsrisiko zu verringern. Zur Minimierung der Harnretention sollten kürzere Katheterisierungsintervalle (z. B. alle 3 Stunden) angewendet werden.
A: Wenn Sie bei der Anwendung einer Harnwegsinfektion diese Symptome bemerken, wie z. B. trüber Urin, übler Geruch, Fieber, Schmerzen beim Wasserlassen usw., ist dies ein Zeichen dafür, dass der Katheter sofort überprüft werden sollte.
A: Die Verwendung eines Katheters über einen längeren Zeitraum kann zu Komplikationen wie Harnröhrenstrikturen, Blasenreizungen oder Harnwegssteinen führen. Daher ist es wichtig, den Katheter regelmäßig zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Blase vollständig entleert ist.
A: Nicht alle Patienten. Jeder Patient hat unterschiedliche Symptome, und der Arzt wird je nach der tatsächlichen Situation des Patienten professionelle Vorschläge machen.
Die wissenschaftliche Anpassung der Katheternutzungsdauer ist für die Gewährleistung der Patientengesundheit von entscheidender Bedeutung. Durch die oben genannten Tipps wird das Infektionsrisiko geringer. Durch die Kombination der Urinqualität und des Patientenfeedbacks sowie die Durchführung regelmäßiger medizinischer Untersuchungen ist es möglich, den Bedarf an Anpassungen effektiv zu ermitteln. Bever Medical ist bestrebt, qualitativ hochwertige intermittierende Katheter bereitzustellen, um den Patienten mehr Komfort zu bieten. Wenn Sie Katheter mit medizinischer Qualität suchen, können Sie sich gerne an uns wenden.