Verwendung der nasopharyngealen Atemwege bei älteren Patienten

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Verwendung der nasopharyngealen Atemwege bei älteren Patienten

Apr 02, 2025

A nasopharyngeal airway (NPA) kann die Atmung verbessern, bei der Anwendung bei älteren Patienten ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Dieser Leitfaden bietet Gesundheitsexperten und Pflegekräften kompetente Beratung zur sicheren Auswahl und Einführung von NPAs für ältere Patienten und deckt verschiedene Typen wie trompetenförmige und verstellbare Modelle ab.

nasopharyngealtubus

Überlegungen zur Verwendung von NPAs bei älteren Patienten

Anatomische Veränderungen in alternden Atemwegen

Mit zunehmendem Alter kommt es zu grundlegenden Veränderungen in der Nasenhöhle und im Rachenraum, einschließlich Schleimhautatrophie, Abweichung des Nasenseptums und erweiterter Gefäßempfindlichkeit, wodurch ältere Patienten anfälliger für Blutungen sind. Die legitime Methode ist wichtig, um einen strategischen Abstand zu Schäden und Komplikationen zu wahren.

Common Indications

  1. Zurückziehen der Zunge: Ein verminderter Muskeltonus bei älteren Patienten kann dazu führen, dass die Zunge zurückfällt und die Atemwege teilweise blockiert. Ein NPA hilft dabei, die Zunge anzuheben und den Luftstrom aufrechtzuerhalten.
  2. Leichte Obstruktion der Atemwege: Während des Schlafs oder der Sedierung kann der Widerstand der oberen Atemwege zunehmen, was zu einer teilweisen Obstruktion führt. Eine NPA kann dabei helfen, die Atemwege offen zu halten und die Atmung zu verbessern.
  3. Postoperative Erholung: Nach einer Vollnarkose oder Sedierung besteht für den Patienten das Risiko einer Atemwegsobstruktion. Eine NPA sorgt für freie Atemwege während der Genesung und reduziert so Komplikationen.

Kontraindikationen

  1. Schweres Nasentrauma: Die Verwendung einer NPA bei Patienten mit schwerem Nasentrauma kann die Verletzung verschlimmern oder Blutungen verursachen. Diese Patienten erfordern eine sorgfältige Untersuchung.
  2. Gerinnungsstörungen: Patienten mit Blutgerinnungsstörungen haben bei Verwendung eines NPA ein höheres Risiko für Nasenbluten. Alternative Atemwegsmanagementstrategien sollten in Betracht gezogen werden.
  3. Basilarer Schädelbruch: Das Einsetzen eines NPA bei diesen Patienten birgt das Risiko einer intrakraniellen Platzierung, die lebensbedrohlich sein kann. NPAs sollten in solchen Fällen strikt vermieden werden.

Vorteile der oropharyngealen Atemwege (OPA)

Im Vergleich zu OPAs bieten NPAs entscheidende Vorteile:

  • Bessere Verträglichkeit: NPAs sind für Patienten mit intaktem Würgereflex angenehmer.
  • Ermöglicht das Absaugen: NPAs ermöglichen ein effektives Absaugen, um die Atemwege frei zu halten.

Auswahl der richtigen NPA für ältere Patienten

Standard-nasopharyngeale Atemwege

  • Material: NPAs aus weichem Silikon sind sanfter zur Nasenschleimhaut als solche aus PVC und eignen sich daher ideal für ältere Patienten mit empfindlichen Nasengängen.
  • Größe: Wählen Sie die passende Länge, indem Sie vom Nasenloch bis zum Ohrläppchen messen. Kleinere Größen tragen dazu bei, die Beschwerden bei älteren Patienten zu verringern.

Trumpet Airway

  • Vorteile des ausgestellten Endes: Das trumpet airway reduziert den Atemwegswiderstand und kommt Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugute.
  • Hinweise zum Einsetzen: Vermeiden Sie übermäßigen Druck auf den Nasenvorhof, um Druckstellen oder Gewebeschäden vorzubeugen.


Einstellbare Nasopharyngeal-Atemwege

Einstellbarer nasopharyngealer Atemweg ermöglicht eine anpassbare Länge, die anatomische Unterschiede bei älteren Patienten berücksichtigt. Und Anti-Rutsch-Mechanismen verhindern ein Verrutschen, sodass sie auch für unruhige oder unkooperative Patienten geeignet sind.

Schlüsseltechniken für eine sichere Einführung

Vorbereitung

Tragen Sie ein wasserlösliches Gleitmittel oder ein Lokalanästhetikum auf, um Beschwerden und Blutungsrisiko zu reduzieren.

Insertion Steps

  • Patientenpositionierung: Bringen Sie den Patienten in Rückenlage mit leicht geneigtem Kopf, um den Nasengang auszurichten.
  • Wählen Sie das Nasenloch: Verwenden Sie zum Einführen das offenere Nasenloch.
  • Einführtechnik: Führen Sie den NPA vertikal entlang des Nasenbodens ein, drehen Sie ihn dann um 90° und schieben Sie ihn vorsichtig vor. Vermeiden Sie ein gewaltsames Einführen, um Schäden an empfindlichen Nasenstrukturen zu vermeiden.
  • Platzierung überprüfen: Bestätigen Sie die korrekte Positionierung, indem Sie Atemgeräusche überprüfen, die Brustbewegungen beobachten oder Kapnographie verwenden.

Tiefenanpassung für verstellbare NPAs

Passen Sie die Länge anhand anatomischer Orientierungspunkte an und stellen Sie sicher, dass die distale Spitze mit dem Schildknorpel übereinstimmt, um eine effektive Atemwegskontrolle zu gewährleisten.

Komplikationen vorbeugen und bewältigen

  1. Nasenbluten: Verwenden Sie weiche, schmale NPAs und beurteilen Sie den Gerinnungsstatus vor dem Einführen. Erwägen Sie bei Bedarf prophylaktische blutstillende Maßnahmen.
  2. Schleimhautverletzungen oder Geschwüre: Untersuchen Sie bei langfristiger Anwendung regelmäßig die Nasenschleimhaut und behandeln Sie etwaige Gewebeschäden umgehend.
  3. Risiko einer intrakraniellen Platzierung: Bei Patienten mit Verdacht auf Schädelbasisfrakturen sind NPAs strikt zu vermeiden.
  4. Aspirationsprävention: Vermeiden Sie das Einführen von NPAs bei Patienten mit vollem Magen. Bei Bedarf mit Absaugen kombinieren.

Abschluss

Der Einsatz einer NPA bei älteren Patienten erfordert eine sorgfältige Berücksichtigung ihrer besonderen anatomischen und physiologischen Veränderungen, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. Unabhängig davon, ob Sie sich für ein Standardmodell, ein trompetenförmiges oder ein verstellbares Modell entscheiden, sind die richtige Auswahl, die Einführtechnik und das Komplikationsmanagement von entscheidender Bedeutung. Durch die Befolgung dieser Richtlinien können Gesundheitsdienstleister das Atemwegsmanagement optimieren und Risiken minimieren. Bever Medical bietet hochwertige NPAs in verschiedenen Modellen an, die auf die unterschiedlichen klinischen Bedürfnisse älterer Patienten zugeschnitten sind.

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